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Montag, 6. September 2010

girls can blog: rede und antwort.


ich habe mich sehr gefreut als mir die reizende annina von girls can blog einige fragen zukommen liess und mich somit zu einem teil ihres schönen projektes machte. ihre seite widmet sie hauptsächlich all den weiblichen bloggerinnen da draussen, die sie in liebevollen portraits vorstellt. sämtliche sparten blogs sind dabei vertreten - für einmal werden wir frauen nicht auf modefragen und ausgehtipps reduziert, sondern als ernstzunehmende akteure im world wide web dargestellt. aktuell läuft auf ihrer seite zudem ein tolles krimihörbuch-gewinnspiel von oliver bottini.
zum interview mit mir gehts hier lang.

Kommentare:

annina hat gesagt…

Hey! Vielen Dank für den lieben Post! Freue mich sehr! Liebe Grüsse aus Berlin :)

pd hat gesagt…

Mh, weshalb betrachten laut Interview manche Deinen Blog als Widerspruch zum Studium?

Ist es eine "möchtegern-ideologische Verweigerungshaltung gegenüber dem Ästhetischen"?
Da kommen mir gerade so manche Zeilen aus "Über die Freiheit" von John Stuart Mill in den Sinn.

Ach' politische Philosophie . . .

Frauenzimmer hat gesagt…

hm. nein, das ist nicht möchtegernideologisch. eher darum, dass ich mich hauptsächlich mit queerem gedankengut befasse und gleichzeitig extrem viele nackte frauenkörper (meist von männern inszeniert) poste, die aus dem sexistischen modeumfeld stammen. irgendwie seh ich darin auch einen gewissen widerspruch. bloss kann ich meine liebe zum schönen nicht leugnen.

pd hat gesagt…

Die Gründe für diesen vermeintlichen Widerspruch sehe ich vielmehr soziologisch begründet.
Dabei ist's ja nicht mal ungewöhnlich dass eine Gruppe die sich identifiziert,auch das Ästhetische Empfinden beeinflusst rsp der Einzelnen bestimmt. Dennoch bleibt das Ästhetische Empfinden doch stets eine Sache des Individuums.

Das wäre dann zB so, als ob man als "queer" keine Musik vom "Üblichen" hören dürfte, also zB keine Songs von "frauenschwärmenden Heteros". Da die Genderfrage ja schliesslich in "erster Instanz" Sache der individuellen Intimität ist, bleibt mir dieses "Ausschliessen" inhaltlich unbegründet.